Yoga im Urlaub: mit diesen Tipps klappt Yoga auch unterwegs

Person Raising Hands Upward

Viele fragen mich, ob Yoga auch im Urlaub mache. Ganz eindeutig JA. Ein bisschen Entspannung und Stretching zwischendurch kann nicht schaden. Mit diesen Tipps klappt Yoga auch unterwegs.

Den Nacken kreisen

Ungemütliche Sitze im Bus, Zug oder Flugzeug, lange laufen, schweres Gepäck – Schultern und Nacken verspannen. Kennt Ihr das? Die schnelle Lösung: Immer mal wieder mit der Nase einen großen Kreis malen und den Nacken dehnen. Den Kopf abwechselnd über jede Schulter neigen und einige Sekunden halten, ohne die Schultern hoch zu ziehen.

Nadi Shodan oder Wechselatmung

Für diese Übung braucht man nichts außer der rechten Hand und einer Minute Zeit. Setzt euch gerade hin. Beider dieser Übung ist es sehr wichtig, dass ihr bequem und entspannt sitzt.

Macht mit der rechten Hand das Hang-Loose-Symbol: Ring-, Mittel-, und Zeigefinger zur Handfläche klappen und Daumen und kleinen Finger weg strecken. Die linke Hand darf mit der Handfläche nach oben auf deinem Knie entspannt liegen. Atmet tief ein, drückt dann mit dem Daumen das rechte Nasenloch zu und atmet durch das linke aus. Atmet durch das linke Nasenloch ein, haltet den Atem kurz an und schließt jetzt das linke Nasenloch mit dem kleinen Finger, das rechte ist wieder frei. Atmet nur durch das rechte Loch aus und wieder ein. Dann wechselt ihr das Nasenloch. Diese Übung wiederholt man einige Minuten lang, bis man komplett entspannt ist.

Jetlag-Yoga

Dass es nun auch Jetlag-Yoga und Übungen zur Vorbereitung auf einen langen Flug gibt, ist neu – und das direkt im Flughafen! 🙂

London-Heathrow, der Airport Helsinki-Vantaa sowie eine Reihe von US-Flughäfen bieten Yogakurse an, mit denen man die Zeit bis zum Abflug sinnvoll verbringen kann. Dazu wurden sogar extra schicke Yoga-Räume eingerichtet, damit Yogabegeisterte nicht mitten am Gate ihre Yogaübungen absolvieren müssen.

Yoga mit YouTube

YouTube hat sich bei mir bewährt, wenn es um Yoga für unterwegs geht. Wenn man Zugang zum WLAN und ein Handy dabei hat, kann man mithilfe von Yogavideos überall auf der Welt Yoga machen. Recherchiert einfach mal und sucht euch was raus: yoga on the road, yoga für den Urlaub, yoga im Flug etc.

Person Doing Yoga While Looking at Silver Ipad

Improvisation

Für jeden Urlaub die Yoga-Ausrüstung mitzunehmen, ist lästig. Daher improvisiere ich, wenn ich unterwegs bin.  Als Matte kann man das Strandtuch oder einen sarongähnlichen Schal benutzen. Ich suche mir immer einen Platz mit einem nicht so glatten Untergrund, dann kann man auch einen ganz guten Halt haben. Sand, Rasen und Teppichboden sind dann optimal. Und anstelle eines Blocks kann man fast alles nehmen: ein zusammengerolltes Handtuch, Urlaubslektüre oder ein Bettkissen.

Ein Studio vor Ort finden

In fast allen (größeren) Städten gibt es mittlerweile Yogastudios. Oft kannst man eine kostenlose oder vergünstigte Probestunde nehmen. Man kann seinen Aufenthalt zum Beispiel so planen, dass man in der Nähe eines Yogastudios wohnt, um lange Fahrtstrecken zu vermeiden und Zeit zu sparen.

Den Horizont erweitern

Nicht nur in Studios, auch in einigen Hotels und Pensionen wird Yoga angeboten. Sogar draußen in öffentlichen Parks finden in vielen Städten regelmäßig Yoga-Übungen statt. Haltet einfach vor Ort die Augen offen oder recherchiert online. Ich bin ein großer Fan davon, weil es mir einen mega Spaß bereitet, Yoga in der Natur in einer Gruppe von Gleichgesinnten zu praktizieren.

Women Performing Yoga on Green Grass Near Trees

Yoga-Gefühl überall und immer

Beim Yoga geht es nicht nur um die perfekten Asanas oder darum, wie viele Sonnengrüsse man schafft. Die Atmung steht genauso im Fokus wie eine generelle Achtsamkeit und Balance. Versucht auf eure Haltung zu achten und möglichst aufrecht zu sitzen, gehen und stehen. Atmet zwischendurch tief und ruhig ein und aus und probiert mal, auch im Urlaub bewusst zu essen.

Pile of Rock Near Lake

Urlaub in einem Yoga-Retreat

Für Luxusreisende: gleich Urlaub in einem Retreat buchen, das auch Yoga anbietet. Hier bekommt man das Rundum-Sorglos-Paket: Kurse, Meditation, Wellness, ausgewogene Ernährung. Man kann sich also voll und ganz in den Moment fallen lassen. Und darum geht es doch letztendlich beim Yoga.

Ashram

Ein Ashram ist eine Gemeinschaft aus Menschen, die zusammen leben und arbeiten und meistens eine spirituelle Praxis wie Yoga praktizieren. In Indien gibt es Yoga- Ashrams wie Sand am Meer und alle unterscheiden sie sich voneinander. In Deutschland gibt es auch mehrere kleine und größere Ashrams. Vielleicht verbringt ihr euren nächsten Urlaub in einem Ashram?

Sich Zeit nehemen

Wie Zuhause gilt auch im Urlaub und auf Reisen: nimmt euch Zeit. Ich betrachte diese Zeit immer als ein Geschenk an mich selbst. Es reichen schon zehn Minuten am Tag, um in sich hinein zu gehen, einen Gang runter zu schalten und sich so zu entspannen.

Kartoffeln mal anders: einfach und überraschend

Wisst Ihr, was ich am Kochen besonders mag? Ich weiß oft nie, was dabei rumkommt!  Ich habe in meinen Ferien in Dänemark ein neues tolles Rezept für „potente“ Kartoffeln entdeckt (das Rezept stammt aus dem Buch „My Yoga Canteen“ von Marlo Scheder-Bieschin und wurde von mir minimal verändert und für 2 Personen angepasst). Warum sie so heißen, kann ich Euch nicht sagen, aber sie schmecken ungewohnt lecker. Das Geheimnis dieses Rezeptes ist, dass man viele ayurvedische Gewürze und Kräuter verwendet, die den Geschmack der „normalen“ Kartoffel verändern und somit für einen außergewöhnlichen Geschmack sorgen. Taddaaa! Willkommen in der „yogischen“ Küche! Kartoffeln mal anders: einfach und überraschend weiterlesen

Summer-Up-To-Date oder worüber ich mich in diesem Sommer besonders freue

Heute für euch ein paar Lieblingsdinge aus den letzten Wochen, von denen viele keine Dinge sind – aber alles, was mir gerade so in den Sinn gekommen ist, worüber ich mich diesen Sommer besonders freue. Summer-Up-To-Date oder worüber ich mich in diesem Sommer besonders freue weiterlesen

Ayurvedische Detox-Tipps zum Frühlingsanfang

Yoga und Ayurveda hängen unmittelbar zusammen.  Sie sind wie Geschwister, die sich gegenseitig ergänzen und unterstützen. Beide stammen von derselben „veda“ ab, derselben Wissensquelle oder Wissenschaft des Lebens, die die Gesetze der Kraft der Naturzyklen lehrt und wie glücklich, gesund und friedvoll unser Leben sein kann, wenn wir gemäß den Naturgesetzen leben.

Mit der Yogapraxis kam auch der überwiegend ayurvedischer Lebensstil zu mir. Es hilft mir dabei, mein Leben von einem Gefühl der Abgespanntheit und Überforderung in einen energetischen und glücklichen Lebensstil zu verlagern. Ayurveda hilft uns, unseren Körper und Geist gesund, stark und in Balance zu halten, damit wir ein sinnvolles und zufriedenes Leben führen können. Wenn wir unsere eigene Natur verstehen und uns darum kümmern, finden wir Heilung und Stabilität. Yoga unterstützt uns dabei.

Zum Frühlingsanfang habe ich ein paar ayurvedische Detox-Tipps für Euch. Wenn Ihr sie verinnerlicht und täglich anwendet, werdet Ihr bald mehr Energie spüren und Euch fitter und somit glücklicher fühlen. Ayurvedische Detox-Tipps zum Frühlingsanfang weiterlesen

Auszeit auf Langeoog: Tipps für Spa und Wellnesstage

Feiertage sind vorbei. Jetzt kommt ein langes, dunkles und nasses Nichts. Ich bin in Kasachstan aufgewachsen und kenne aus meiner Kindheit noch kalte Winter bei Minustemperaturen, aber mit Sonnenschein und glitzerndem Schnee. Ja, der Winter hier könnte so schön sein, aber er ist oft nur noch feucht. Mein Geheimtipp für das Schmuddelwetter: Spa- und Wellnessangebote nutzen! 🙂 Auszeit auf Langeoog: Tipps für Spa und Wellnesstage weiterlesen

Mit Yoga durch den Herbst: Tipps für mehr Gelassenheit

Die Zeit der warmen Socken und kuscheligen Pullover ist da. Zugegeben, der Herbst ist nicht jedermanns Sache. Aber ich liebe diese Jahreszeit. Ich liebe den Duft nach modrigem Laub und feuchter Erde in meiner Nase, die leuchtenden Farben der Bäume, den prasselnden Regen auf meinen Fensterscheiben, das Kerzenlicht auf dem Küchentisch und weite warme Klamotten. Ich genieße lange Herbstspaziergänge, den Tee und auch ein gutes Buch auf dem Sofa, ohne schlechtes Gewissen zu haben, draußen etwas zu verpassen. Der Herbst lädt einen dazu ein, die Dinge loszulassen, sich neu zu sortieren und Altes und Verbrauchtes abzuwerfen. Schließlich machen das die Bäume auch. Sie werfen ihre Blätter ab, ziehen sich zurück, horchen in sich hinein und schaffen so den Raum, um im Frühjahr mit voller Kraft zu erblühen. Loslassen, sich zurückziehen und einen Gang herunter schalten, um Energien für Neues zu sammeln. Nicht umsonst macht man im Yoga den berühmten Baum. Er steht für Bodenständigkeit, Erdung und Standfestigkeit. Die Mitte finden und in ihr bleiben. In sich ruhen und Neues wachsen zu lassen, wenn die Zeit gekommen ist. Mit Yoga durch den Herbst: Tipps für mehr Gelassenheit weiterlesen

5 Gründe, warum Yoga fit und glücklich macht

Hätte mir einer früher gesagt, dass ich eines Tages Yoga machen würde, hätte ich ihn ausgelacht. Ich hatte nie den Draht dazu und meinte, dass man beim Yoga nicht so viele Kalorien verbrauchen kann, wie z.B. beim Joggen. Ich dachte, man schwitzt beim Yoga nicht, also bringt es für mich auch nicht viel. Und ich war davon überzeugt, dass man die Muskeln hauptsächlich mit Hanteltraining und Ausdauersport trainieren kann und bin in die Mucki-Bude gerannt, um Geräte zu nutzen und beim Stepp überschüssige Energie loszuwerden. Joggen, Fahrradfahren, Schwimmen, Eislaufen, Trampolinspringen und vieles mehr gehört heute zu meinen regelmäßigen sportlichen Aktivitäten. Ich schwitze, stärke meine Muskulatur, entspanne mich und verliere Kalorien. Aber keine dieser Sportarten hat mich bis heute so fit und stark gemacht wie Yoga. Hier sind die Gründe dafür. 5 Gründe, warum Yoga fit und glücklich macht weiterlesen